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Server Konsolidierung

letzte Änderung 04.08.2007

Server Konsolidierung


Server Konsolidierung

... wozu ist das gut?

Wer hat das nicht schon erlebt? Man hat für eine Anwendung ein stabiles System konfiguriert. Dazu eine weitere Anwendung installiert, das System ist über Wochen und Monate super gelaufen und dann kommt ein Update, ein Security Patch oder ähnliches und nach dem Einspielen stürzt eine der beiden Anwendungen ab oder das System friert unter bestimmten Bedingungen ein. Ruft man jetzt die Hot-Line der abgeschmierten Anwendung an, so wird die Ursache häufig auf die Inkompatibilität der anderen Anwendung geschoben oder man bekommt gesagt, das man den Patch nicht hätte einspielen dürfen, oder, oder ...

Um solches Fingerpointing zu vermeiden und um eine sehr hohe Stabilität des Systems garantieren zu können, werden Applikations-Server oft mit nur einer Anwendung aufgesetzt. Das ist sehr gut für die Stabilität des Betriebes und die eventuelle Fehlersuche, jedoch ist dies mehr als sehr unökonomisch. Zusätzlich werden solche Server oft mit sehr niedriger Last betrieben oder gar nur einmal wöchentlich oder nur einmal monatlich z.B. für Reportingaufgaben benutzt. Schade um den Platz, den Strom und den Service, den ein solcher Rechner benötigt. Eine weitere Applikation auf den Server zu installieren um ihn besser zu nutzen verbietet sich jedoch aus Stabilitäts- und Supportgründen.

Wenn man also nicht einen Rechner mit vielen Anwendungen bestücken kann, will oder darf, bietet es sich an viele virtuelle Rechner in einem großen Computer zu installieren.

Setzt man dazu eine hochwertigere Hardware und eine gute Virtualisierungssoftware ein, kann man eine fast unbegrenzte Zahl von virtuellen Servern einrichten. Und man kann sie auf die auf die Bedürftnisse der jeweiligen Applikation optimieren. Der Platz und Stromverbrauch von VMs (virtuellen Maschinen) ist vernachlässigbar und die Wartung durch Administration bzw. Hardwareservice läßt sich bedeutend vereinfachen.

Der Einsatz von virtuellen Servern ist stabiler und vor allem im Dauerbetrieb deutlich wirtschaftlicher als der Einsatz von Einzelmaschinen.

Aber auch hier gibt es die Ausnahme von der Regel: Server mit hohem Traffic ... speziell solche mit hoher IO-Last, sollte man weiterhin auf dedizierten Maschinen betreiben. Solche Server würde ich genau analysieren und ggf. von der Konsolidierung ausschließen.

Ein weiterer, guter Einsatzfall von Server Konsolidierung bietet sich bei Active-/Passive-Clusterknoten an. Verwendet man für den aktiven Clusterrechner eine reale Maschine und für den passiven Knoten eine VM, kann man unter Umständen eine ganze Reihe Rechner einsparen, ohne an der Hochverfügbarkeit Abstriche zu machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Cluster zur gleichen Zeit auf den virtuellen Part umschalten ist sehr klein. Aber auch in einem solchen Fall würde der Betrieb schlimmstenfalls langsamer werden.





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